Der Wind erzählt von
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein gedämpftes, […] Mehr lesen
Mehr lesenschöner Lernen, motivierend und kreativ
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein gedämpftes, […] Mehr lesen
Mehr lesenEin ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann kommt ein Paket an. Darin liegt […] Mehr lesen
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Gegen Morgen geht ihr den Pfad wie die Winde wehen. Sehnsucht wird am Steuerrad deines Lebens stehen, wird mit leiser Geisterhand deinen Kahn regieren, sicher ihn zum Heimatland deiner mehr lesen >>>
Ich weiß mir einen andern Wald; Der wogt im mächtigen Saal; die Wipfel Sind finstre Proletarierköpfe. Die Leuchter an der Decke flammen trübe, Von rauchig schwülem Dunste mehr lesen >>>
In dieser Jahreszeit, nämlich zu Anfang April, dem Monat, der dem October unserer nördlichen Erdhälfte entspricht, d.h. also gegen Anfang des Herbstes, fehlte es mehr lesen >>>
Jehova! dir künd ich auf ewig Hohn – Ich bin der König von Babylon! Doch kaum das grause Wort verklang, Dem König ward's heimlich im Busen bang. Das mehr lesen >>>
Aus dem Takt mein Weib und all mein holder Kreis, mein Kind und all mein lachend Glück. Ich rühre an die Saite leis, wie hell klingt es zurück. mehr lesen >>>
Die Mahnung zur Auferstehung erfolgt nicht erst nach dem Tode, sondern schon hier am Stacheldraht. Jeder Gedanke am Südstrand, der sich mehr lesen >>>
Am Brunnen steh ich lange, Der rauscht fort, wie vorher, Kommt mancher wohl gegangen, Es kennt mich keiner mehr. Da hört ich mehr lesen >>>
Das erste, was der Reisende in Italien erblickt, ist das Symbol dieses Landes: Die Kette. Namentlich wird die mehr lesen >>>
aber mein Mißtrauen entdeckte sehr leicht, daß hinter dieser Höflichkeit sich eine Arglist barg. mehr lesen >>>
im Landkreis Meißen, wäre auch ohne ihre unmittelbare Nähe zur sächsischen Kulturhauptstadt mehr lesen >>>
Wenn über Wege tief beschneit der Schlitten lustig rennt, im Spätjahr in der mehr lesen >>>
Der Doctor mußte nun das Gleichgewicht des Luftschiffes wieder herstellen, mehr lesen >>>
Eine Anekdote mit viel starken Gefühlen, Herzenswärme und einer mehr lesen >>>
Als die Nacht über Eclipsis und Eldur hereinbrach, war mehr lesen >>>
Kalt und einsam stehst du noch, ob die Winde mehr lesen >>>
daß sie bei dem ersten günstigen mehr lesen >>>
Erst nach einigen mehr lesen >>>
Da, hinten, in mehr lesen >>>
Die mehr lesen >>>
Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein gedämpftes, ängstliches Wispern war, und kroch die steinernen Gassen hinauf zum Palast, dessen Türme sich gegen einen Himmel aus bleiernem Grau abzeichneten. In dieser Welt aus Stein und flackernden Fackeln war Filibert unsichtbar, ein Schatten in einer Landschaft aus Riesen. Seine Zipfelmütze war ein Banner der Belanglosigkeit, sein Schritt ein Geräusch, das im Lärm der Straßen unterging. Doch in seiner Brust brannte ein scharfes, klares Feuer, das gegen die Gleichgültigkeit seiner Umgebung ankämpfte. Sein Verstand war eine Waffe, geschliffen an den Wänden seiner eigenen Unsichtbarkeit, eine Karte, auf der er jedes Ungleichgewicht der Macht, jede logische Schwäche seiner Mitmenschen verzeichnete. Er wartete. Nicht auf eine Gelegenheit, sondern auf die richtige, die einzige Gelegenheit, die den Spott in Respekt verwandeln würde. Die Ankunft der Boten mit den aschfahlen Gesichtern brach das Warten. Ihre Worte waren keine einfache Warnung, sondern eine seismische Verschiebung in der Realität des Reiches. Der Drache war keine Sage aus den staubigen Büchern der Bibliothek. Er war eine physische Tatsache, eine Kreatur, deren Schatten ganze Weiler auslöschte und deren Atem die Luft nach verbranntem Erz und uraltem Zorn schmecken ließ. Die Panik war ein lebendiges Wesen, das durch die Straßen wälzte. Filibert jedoch spürte in diesem Chaos nicht Furcht, sondern eine schreckliche, faszinierende Klarheit. Hier war das Ungleichgewicht, das perfekte, monströse Problem. Während die Ritter über veraltete Kampftaktiken stritten und der König seine Schatzkammer musterte, verschwand Filibert in das steinerne Gedächtnis des Reiches, die große Bibliothek. Hier suchte er nicht nach Schwertschwächen oder Heldenliedern. Er suchte nach Mustern, nach Lücken, nach der Psychologie des Ungeheuers. Ein verblasster Eintrag in einem Bestiarium, überschrieben von einem ängstlichen Mönch, gab den Hinweis. Nicht Kampf, sondern Täuschung. Nicht Stärke, sondern Unsichtbarkeit. Der Schlüssel lag nicht in einer Waffe, sondern in einem Ort, einer bestimmten, uralten Eiche, deren hohles Herz eine Legende barg. Die Reise dorthin war eine Passage durch eine veränderte Welt. Der vertraute Wald war verstummt, die Luft stand still und schwer. Der Geruch von Angst hatte sich hier in etwas Animalischeres verwandelt, in den schwefeligen Dunst der Anwesenheit des Drachen. Filibert, winzig gegen die knorrige Monumentalität der Bäume, fand den Hohlraum. Es war keine einfache Höhle, sondern ein Raum, der sich kalt und still anfühlte, als würde er den Atem anhalten, ein Versteck, das seit Äonen auf diesen einen Moment gewartet hatte. Und dann kam der Drache. Die Welt zitterte. Das Donnern seiner Flügel war der Klang eines nahenden Sturms, sein Brüllen ein physischer Druck, der die Luft aus Filiberts Lungen presste. Versteckt im steinernen Holz, sah Filibert nicht das Ungeheuer, sondern er hörte es, roch es, fühlte den rasenden, frustrierten Geist in jedem trommelnden […] Mehr lesen >>>
Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann kommt ein Paket an. Darin liegt nicht irgendein Möbelstück, sondern ein Artefakt aus dunklem, geschnitztem Eichenholz, das den Raum sofort verändert. Es atmet eine fremde, anziehende Präsenz, trägt eine fast unsichtbare Inschrift, die ein Versprechen oder eine Warnung sein könnte. Der erste Besitzer schläft daraufhin zum ersten Mal seit Langem tief und traumlos. Ein Segen? Oder der tiefe, ruhige Atemzug, bevor man ertrinkt? Denn mit der Ruhe beginnt das eigentliche Unbehagen. Es sind die Geräusche nach Mitternacht. Ein rhythmisches, hartnäckiges Knarren, das von genau diesem Stück Holz auszugehen scheint. Es lockt nicht mit Schrecken, sondern mit einer schaurigen Vertrautheit. Wer der Einladung folgt und die Tür öffnet, sieht keine Monster. Er sieht etwas viel Beunruhigenderes: die eigenen, verloren geglaubten Ängste und Verluste, die in der Wiege schweben und mit den Stimmen der Vergangenheit flüstern. Dies ist kein Spuk von außen. Dies ist ein Heimkommen. Die Besuche werden regelmäßig, eine Parade persönlicher Albträume, die jedes Mal eine feine, graue Staubschicht hinterlassen. Und dann spricht das Objekt. In Gestalt einer Schlange aus purer Dunkelheit bietet es einen Deal an: vollkommene Erleichterung, einen makellosen Neuanfang. Der Preis liegt nicht bei einem selbst, sondern bei dem ungeborenen Kind, dessen reine Träume zur Leinwand für den angesammelten Schmerz werden sollen. Es ist die perfekte Versuchung für einen erschöpften Geist. Doch die wahre Natur des Fundes enthüllt sich langsam. Die Wiege ist keine Falle, sondern eine Schleuse. Sie ist kein Endlager, sondern der Ursprung. Sie zieht immer tiefere, ältere Schichten des Ungemachs an, lockt Wesenheiten, die nicht mehr nur wiegen, sondern eindringen wollen. Die Grenze zwischen diesem Zuhause und einer anderen, drängenden Welt wird dünn wie Papier. Eine anonyme Nachricht aus den Tiefen des Internets warnt: Das Kind wäre der Schlüssel, der das Tor für immer öffnen würde. Es bleibt eine letzte, unmögliche Wahl. Man kann das Angebot der Schlange annehmen. Oder man kann versuchen, die Tür selbst zu schließen - von innen. Was wäre der größere Akt der Liebe? Und was kostet es, seine eigenen Dämonen nicht wegzugeben, sondern sie endlich hereinzubitten? […] Mehr lesen >>>
niemand gesehen, Tante Sally. Gleich nachdem das Boot angelegt hatte, machte ich mich auf den Weg hierher. Da es aber so heiß war, legte ich mich ein wenig in den Wald […]
Am Mittag machten sie Pause und wollten etwas essen als Bertard bemerkte, dass ihr Proviant zu Ende gegangen war! "Gestern waren es noch zwei Leib Brot und ein großes […]
Find ich's wieder jetzt voll Bangen: Werd ich wunderbar gerührt, Denn so lang ist das vergangen, Was mich zu dem Lied verführt. Diese Wolken ziehen weiter, Alle […]