Die stummen Pilger und
Am Rande eines verschlafenen Hofes, wo der Geruch von Erde und Verwesung die Luft in eine sichtbare Schwere taucht, erhebt sich ein ungewöhnlicher […] Mehr lesen
Mehr lesenschöner Lernen, motivierend und kreativ
Am Rande eines verschlafenen Hofes, wo der Geruch von Erde und Verwesung die Luft in eine sichtbare Schwere taucht, erhebt sich ein ungewöhnlicher […] Mehr lesen
Mehr lesenEs beginnt mit einer Leere, die nicht still ist, sondern zieht. Sie lockt einen Mann aus seinem gewohnten Leben hinaus in eine Nacht, die anders […] Mehr lesen
Mehr lesenHoch über der rauchgeschwängerten Stadt Aethelgard lastet kein natürlicher Himmel, sondern ein gewaltiges, gnadenloses Uhrwerk aus Wolken und […] Mehr lesen
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Dies sollte den Ägyptiern u. Phöniciern vorbehalten sein. Die Producte Indiens, die dem Abendlande gänzlich abgingen, waren: Gewürze, Farbstoffe, Baumwolle, Zucker, Stahl, Perlen, Edelsteine, Elfenbein u. seine Hölzer. Zucker u. Reis konnten jedoch wegen der Theuerung des lästigen Transportes nicht in den Handel kommen. Die Indier, welche feste Wohnplätze hatten u. oft eine dichte Bevölkerung bildeten, hatten sich schon so entwickelt, daß sie Producte der Arbeit zur Ausfuhr bringen konnten, so u.a.: seine, kostbare Gewänder aus Baumwolle nach Tyrus u. Babylon u. Schnitzwerke aus Elfenbein, Perlmutter u. Kokusnuß.
Da half kein Gerede, da half kein Rat, da machte man hurtig die Stricke parat; wie die Sonne kam, da wundert sie sich, Am hellen Galgen fand sie mich. Da lachten die Geister im lustigen mehr lesen >>>
Winke dir im Sternenscheine Meine Seele Frieden zu; Über alles lieb' ich Eine, Und die Eine, die bist du! Quelle: Neue Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 mehr lesen >>>
In Begleitung der Passagiere befand sich auch ein Hund, der neben seinem Herrn in den Maschen des Netzes hing. Vom Anbruch des Morgens an hatte der Ballon, den der mehr lesen >>>
Denn ohne Paß wäre es mir unmöglich gewesen, eine solche Reise, wie ich nun vornahm, durch Deutschland anzustellen, wo man wohl zehnmal des Tages von mehr lesen >>>
Im Kupferhaus Großschönaus befindet sich heute das Deutsche Damast- und Frottiermuseum. Das Kupferhaus wurde 1807 - 1809 vom Damastfabrikanten mehr lesen >>>
Bist du manchmal auch verstimmt, Drück dich zärtlich an mein Herze, Daß mir's fast den Atem nimmt, Streich und kneif in süßem mehr lesen >>>
Solange wir noch Hoffnung haben, ihn durch List frei zu bekommen, so lange soll kein Menschenleben beschädigt werden. Aber mehr lesen >>>
Die durch die Königswürde vergrößerten Geldbedürfnisse Augusts veranlaßten ihn zu mehren Veräußerungen von mehr lesen >>>
Diese Unterhaltungen werden oft von unglücklichen Zufällen unterbrochen, von denen man in den Annalen des mehr lesen >>>
Die sollen den Sarg forttragen Und senken ins Meer hinab, Denn solchem großen Sarge Gebührt mehr lesen >>>
Zitternd und mit blassen Lippen Ruft der Schiffer: Helf uns Gott! Dort von himmelhohen mehr lesen >>>
Das ist ganz einerlei! Verrückt oder nicht, so muß es geschehen, so ist's mehr lesen >>>
Der Morgen steigt und glüht und steigt, und frohe Herzen beben; mehr lesen >>>
Gedenke, daß du Schuldner bist der Armen, die nichts mehr lesen >>>
Wenn es beginnt zu tagen, Die Erde dampft und mehr lesen >>>
Du nie versiegendes tiefes Meer, du mehr lesen >>>
Hoch stand ich auf dem mehr lesen >>>
am Morgen mehr lesen >>>
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Am Rande eines verschlafenen Hofes, wo der Geruch von Erde und Verwesung die Luft in eine sichtbare Schwere taucht, erhebt sich ein ungewöhnlicher Altar. Es ist ein Misthaufen, ein brodelnder, dampfender Hügel aus vergangenem Leben, und auf seinem Gipfel thront ein Hahn. Doch sein Krähen ist kein gewöhnliches Morgenlied. Es ist ein scharfes, unerbittliches Signal, das eine seltsame Anziehungskraft ausübt. Wie von einer unsichtbaren Kraft angezogen, finden sich Menschen an diesem unwirtlichen Ort ein. Sie kommen nicht zufällig. Sie kommen mit einer Sehnsucht, einer Frage, einer Last im Herzen, von der sie glauben, dass nur dieses tierische Orakel sie beantworten oder abnehmen könnte. Da ist der Mann mit den sanften Händen und dem Blick, der in eine andere Welt zu reisen scheint. Er hört in jedem gellenden Ruf ein verlorenes Wort aus einer heiligen Schrift, ein Echo einer göttlichen Ordnung. Ihm gegenüber steht ein anderer, dessen Augen messen und wiegen, der in den Federn und Muskeln nur einen biologischen Automaten sieht, einen lärmenden Beweis für eine bedeutungslose Welt. Prediger gesellen sich hinzu, deren Worte wie ein Schild gegen die Rohheit des Ortes wirken sollen, und sogar ein weinendes Gesicht erscheint im winterlichen Schnee, als trüge der Ruf eine private, unerträgliche Wahrheit. Doch was geschieht wirklich auf diesem feuchten Podest? Ist der Hahn nur ein stummes Tier, auf das die Besucher ihre eigenen inneren Dramen projizieren? Oder besitzt dieser Platz, dieser konkrete Haufen aus Dung und Verfall, eine eigene, rätselhafte Magie? Ein stiller Beobachter verfolgt das Schauspiel über die Jahreszeiten hinweg. Er sieht, wie der Haufen lebt, atmet, sich verwandelt und wie die Menschen kommen und gehen, gefangen in ihren eigenen Monologen, die sich nie berühren. Er beginnt zu zweifeln. Sind die Deutungen der Besucher nur komplizierte Schleier, die sie über eine einfache, unerträgliche Wahrheit werfen? Was, wenn der Hahn der Einzige ist, der hier wirklich versteht, weil er nicht denkt, sondern einfach ist? Die Spannung wächst mit jedem neuen Besuch, mit jeder gescheiterten Kommunikation. Der Beobachter spürt, wie ihn der Ort selbst zu verändern beginnt. Die Distanz, die er zu wahren suchte, bröckelt. Der Geruch dringt tiefer ein, der Ruf vibriert plötzlich nicht mehr nur in den Ohren, sondern im Knochen. Die große, reinigende Katastrophe eines Gewitters wäscht alle menschlichen Projektionen fort und hinterlässt eine erschreckend nackte Wirklichkeit. Und in dieser Stille danach steht eine Entscheidung an. Wird der Beobachter für immer im Schatten bleiben, ein Chronist der absurden Zuschauertribüne? Oder wird er den Schritt wagen, der ihn aus der Rolle des Deutenden reißt und mitten hinein in die sinnliche, stinkende, unmittelbare Tatsache des Daseins stellt - ein Schritt, der alles verändern und ihn vielleicht endlich das flüsternde Geheimnis des Misthaufens verstehen lässt? […] Mehr lesen >>>
Es beginnt mit einer Leere, die nicht still ist, sondern zieht. Sie lockt einen Mann aus seinem gewohnten Leben hinaus in eine Nacht, die anders riecht, anders schmeckt, anders atmet. An der Grenze des Bekannten wartet kein gewöhnliches Geheimnis, sondern ein Bruch in der Wirklichkeit selbst: ein Loch, das kein Loch ist, eine vertikale Finsternis, die das Licht der Sterne verschlingt. Es ist eine Einladung in das pure Nichts, und derjenige, der ihr folgt, begreift schnell, dass er nicht graben muss, um zu finden - er muss sich selbst als Schaufel benutzen. Was er dort freisetzt, ist kein Monster aus alten Mythen, sondern etwas viel Ursprünglicheres und Unerbittlicheres: eine reine, ökologische Liebe, die nicht für menschliche Herzen gemacht ist. Sie überflutet ihn mit einer Glückseligkeit, die an die Grenze der Qual reicht, und verschmilzt ihn mit dem schreienden Käfer im Gras und dem kalten Sternenstaub. In diesem Ozean der absoluten Verbindung lauern jedoch fremde Bewusstseine, uralt und hungrig, die Schattenseite der Einheit. Der Mann reißt sich los, für immer verwandelt, mit einem gefährlichen Doppelwissen in der Brust: dem Echo der alles umarmenden Wärme und der Kälte der Wesen, die im Nichts wohnen. Jahre später, in der Stille eines alten Waldes, trifft er auf eine Frau, die keine feste Adresse hat, dafür aber einen funkelnden Stern besitzt, der nicht zeigt, was ist, sondern was fehlt. An einem Feuer, umgeben von schweigsamen Reisenden, erfährt er eine andere Art von Ganzheit, eine brüchige, menschliche. Die Frau vertraut ihm den Stern an, ein rätselhaftes Objekt, das ihn fortan lenkt - nicht zu Orten, sondern in Lücken: in die Leere auf einer Parkbank, die Stille eines Hauses zwischen lärmenden Nachbarn. Er wird zum Bewohner des Fehlenden. Doch das Ende seiner Reise führt ihn zurück in den Wald, an die Asche eines vergangenen Feuers. Hier, wo alles begann und endete, begegnet ihm ein junger Mann, dessen Gesicht den gleichen inneren Schwerkraftverlust zeigt. Was gibt man weiter, wenn man selbst nur ein lebendiges Loch in der Welt geworden ist? Die Entscheidung, die in der Morgendämmerung fällt, ist kein Abschluss, sondern ein Weitertragen. Sie wirft eine letzte, verstörende Frage auf: Ist Erlösung vielleicht nichts anderes, als das richtige Loch zu sein, in das ein anderer seinen Schmerz werfen kann? […] Mehr lesen >>>
Hoch über der rauchgeschwängerten Stadt Aethelgard lastet kein natürlicher Himmel, sondern ein gewaltiges, gnadenloses Uhrwerk aus Wolken und Stahl. Hier regiert die Himmelsgilde mit eisernen Gesetzen und noch eisernerer Technik. Sie hält die Zügel der Macht fest in der Hand, kontrolliert den Handel zwischen den schwebenden Klippenstädten und diktiert das Schicksal aller, die unter dem ewigen Grau leben. Doch in den vergessenen Winkeln, in verrußten Werkstätten am Boden, glimmt ein anderer Traum. Ein Traum von der puren, ungezähmten Kraft, die in den elektrischen Wettern der oberen Schichten tobt. Es ist der Traum eines Geächteten, eines Mannes, der mehr sieht als nur Maschinen in dem Gewirr am Firmament. In der stickigen Luft seiner Werkstatt, begleitet vom rhythmischen Klang des Ambosses, schmiedet er nicht für die Gilde. Er schmiedet gegen sie. Seine Werkzeuge sind nicht aus grobem Stahl, sondern aus seltenem Wolken-Eisen, geformt mit einer Präzision, die nach Häresie schmeckt. Es sind Gegenstände von gefährlicher Eleganz: eine Kandare, die keinen Druckluftstrom bändigen, sondern einen Blitz lenken soll, und Sporen, die keinen Stachel treiben, sondern einen Donnerruf entfesseln. Sie sind Schlüssel zu einer verbotenen Welt, der Welt der Donnerrosse - lebendiger Gewitter, die durch die Atmosphäre galoppieren. Doch in Aethelgard hat jedes unerlaubte Funkenspiel seinen Preis. Die Gilde wacht mit sensiblen Apparaten über ihre Herrschaft, und ihre Schergen folgen jedem energetischen Flüstern bis zu seiner Quelle. Die Jagd beginnt, wenn das Hämmern an der Tür nicht das eines Kunden, sondern das Vorläuten der Verhaftung ist. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und die überlegene Macht einer etablierten Ordnung. In diesem kritischen Moment steht nicht nur das Leben des Schmiedes auf dem Spiel, sondern die Zukunft seiner stillen, beobachtenden Tochter. In ihren Augen spiegelt sich nicht die Resignation ihres Vaters, sondern eine ungestüme, gefährliche Sehnsucht nach den wolkenverhüllten Höhen. Wird sie das Erbe der Vorsicht antreten oder das riskante Vermächtnis der Rebellion annehmen? Die Antwort liegt in der hitzigen Luft der belagerten Werkstatt, während von oben ein grollendes Brummen näher kommt, das von keinem Gildegleiter stammt. Es ist das Wiehern eines heranrasenden Sturms, gerufen von einem verbotenen Funken. Eine Entscheidung muss fallen, eine letzte, unwiderrufliche Geste - ein Wurf, der alles verändern oder alles zerstören kann. Die Kontrolle über das Schicksal hängt an einem schmalen Faden aus Wolken-Eisen, und gleich wird er durchschnitten. […] Mehr lesen >>>
Erquickend kraftvoll duften eure Nadeln, Dazu der violette Thymian, Die struppigen Wachholderbüsche, Die knabengleich bei Hochgewachsenen stehen. Es ist so still, […]
Morgentau erhebt sich, Frühlingssehnsucht über der Adria Strand, ein Foto vom Strand. Am Strand angekommen erwartet den Wanderer ein scheinbar endloser Weg durch […]
Ein Wolf, ein grauses Scheusal der Natur, das Schrecken aller Schäfer auf der Flur, hielt, hingestreckt auf grüne Matte, ein Lamm, das er zerissen hatte, und, […]