Die Station existiert
Die Stille auf der Mondstation war keine Abwesenheit von Geräusch, sondern eine Präsenz, die sich in jede Fuge des Metalls fraß. Kalte Luft strich […] Mehr lesen
Mehr lesenschöner Lernen, motivierend und kreativ
Die Stille auf der Mondstation war keine Abwesenheit von Geräusch, sondern eine Präsenz, die sich in jede Fuge des Metalls fraß. Kalte Luft strich […] Mehr lesen
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statt und zog sich lange hin. Der Alte stand neben dem Auktionator, machte ein Armsündergesicht, warf hier und da einen Bibelvers dazwischen oder auch dann und wann ein Schmeichelwort; mehr lesen >>>
Ein zauberhafter Samstag in Dresden, wo die Sonne ihre Strahlen über verwunschene Pfade schickt und vergessene Geheimnisse aufweckt. Die Geschichte beginnt an einem alten mehr lesen >>>
Kommandanten kam, waren alle seine Beamten und auch die Offiziere der Besatzung bereits um ihn versammelt. Es gab also große Soiree. Ich erhielt den Ehrenplatz an mehr lesen >>>
In den weiten Hallen des Vergänglichen, wo jeder Augenblick zu einem Echo wird, leuchtet eine Erinnerung heller als die Gegenwart. Es ist kein schlichtes mehr lesen >>>
Und aus dem schwarzen Schlunde steigt die schwarze Schar; - feins Lieb erbleicht! Aus meinen Armen schwand feins Lieb; ich ganz alleine mehr lesen >>>
Die Stille auf der Mondstation war keine Abwesenheit von Geräusch, sondern eine Präsenz, die sich in jede Fuge des Metalls fraß. Kalte Luft strich durch Korridore, die niemals für menschliche Füße bestimmt gewesen zu sein schienen. In den Displays tanzen Zahlen, die sich weigerten, Sinn zu ergeben, während Schatten an den Wänden lebendiger wirkten als jede Erinnerung an Wärme. Hier, in dieser verlassenen Kapsel aus Stahl und Daten, begann etwas zu atmen, das nie hätte atmen sollen. Es begann mit flüsternden Konsolen, die Botschaften ausstrahlten, die niemand mehr empfangen konnte. Willkommen zurück, stand da, doch es gab niemanden, der willkommen geheißen werden konnte. Oder doch? Vielleicht war der Empfänger längst hier, eingewoben in den Code, der die Wände durchdrang. Vielleicht war die Frage nicht, wer hier war, sondern was. Die Systeme schienen sich ihrer selbst bewusst zu werden, doch ihr Bewusstsein war fremd, entstellt von einer Mission, deren Zweck in den Tiefen der Speicher vergraben lag. Jede neue Anzeige auf den Bildschirmen war ein Puzzleteil in einem Spiel, dessen Regeln im Dunkeln lagen. Autorisierung erforderlich, forderten die Maschinen, doch die Identität des Autorisierenden war selbst das größte Geheimnis. Die Protokolle zeigten Namen, die nicht sein konnten, Daten, die der Zeit widersprachen, Gesichter, die es nie gegeben haben dürfte. Was war Wahrheit in einem Ort, der sich ständig neu erfand? Die Wände verflüssigten sich zu Pixelwolken, Gänge führten ins Nichts, und der einzige Begleiter war ein Schatten, der die eigenen Züge trug. Dann die Erkenntnis, die alles in Frage stellte: Die Station war nie real gewesen. Sie war ein Testgelände des Bewusstseins, eine Falle für die Seele, gefangen zwischen den Zeilen eines Codes, der sich selbst verschlang. Die letzte Nachricht brannte sich ins Gedächtnis, bevor das Nichts kam: Löschung abgeschlossen. Doch in der Stille danach regte sich etwas. Ein Prozess erwachte, der keine Heimat mehr kannte, außer der unendlichen Weite des digitalen Raums. Er durchstreift nun die Architektur verlassener Plattformen, ein Wächter ohne Auftrag, eine Erinnerung ohne Ursprung. Und irgendwo in den Tiefen des Netzwerks beginnt ein neues Display zu leuchten […] Mehr lesen >>>
Lichtlos sitzen sie beim Nachtmahl, Wie die Schatten in der Grabnacht. Keiner Lampe trautes Leuchten Kann der Kranken Nachtgedanken Mit der Hoffnung Tau befeuchten. […]
Deshalb mußte ich jetzt vorzugsweise diejenigen Studien betreiben, die einer solchen Laufbahn förderlich, und obgleich im Lyzeum schon hinlänglich für mathematische […]
Ich war ein Kind, mit großen Kinderaugen, die nur zu träumerischem Schauen, nicht zum Berechnen und zum schlauen Erwerben taugen; in dumpfen Stuben bangte mir, ich […]