Die unsichtbaren Grenzen
Dresden liegt nicht mehr da, wo es einmal lag. Es hat sich verschoben, Schicht um Schicht, und nur an wenigen Stellen bricht die Vergangenheit noch […] Mehr lesen
Mehr lesenschöner Lernen, motivierend und kreativ
Dresden liegt nicht mehr da, wo es einmal lag. Es hat sich verschoben, Schicht um Schicht, und nur an wenigen Stellen bricht die Vergangenheit noch […] Mehr lesen
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Mit einem philosophischen Gruß und dem wachsamen Auge für die Buchhaltung der Götter,
Ihr bescheidener Rechenknecht der Antike und Spürhund für vergessene Verträge aus der antiken Unterwelt.
*Der geneigte Leser möge nachsichtig darüber hinwegsehen, dass wir diskret verschweigen, welche politischen Intrigen, ökonomischen Verflechtungen und persönlichen Fehden im Dunstkreis der ionischen Schule den schriftlichen Überlieferungen entgingen. Die Geschichte hält fest, wer es dachte. Sie vergisst gern, wer es bezahlte, wer lauschte und wer in der Taverne ,Zum zahnlosen Delphin‘ das Messer wetzte. Manchmal ist das Wesentliche das, was zwischen den Zeilen des Papyrus verschwimmt.
Quellenangaben:
Inspiriert von dem Geruch von Weihrauch, und dem klimpern von Geld.
Universität Augsburg: Ionische Naturphilosophie
Spektrum Lexikon: Ionische Philosophie
Die Römer Online: Thales von Milet
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Die Anstellung der Staatsdiener, mit Ausnahme der zu Richterstellen Berufenen, ist in der Regel während der ersten zwei Jahre widerruflich. Diejenigen Diener, deren Leistungen keine mehr lesen >>>
Und berauschend von den Hügeln steigt empor der Blütenduft, aber um die fernen Höhen weht's wie feuchte Nebelluft. Dieser stille Gottesacker, dieses weite Totenfeld, wie es mehr lesen >>>
Als ich vor einem Jahr dich wiederblickte, Küßtest du mich nicht in der Willkommstund'. So sprach ich, und der Liebsten roter Mund Den schönsten Kuß auf meine mehr lesen >>>
das ist schon Etwas, sagen zu können, wohin man geht oder woher man kommt, es erweckt den Begriff einer Heimat, der man angehört. Sehr gut, bemerkte der mehr lesen >>>
Dieser suchte den gesunkenen Wohlstand wieder empor zu bringen, erweiterte deshalb die 1739 errichtete Landesökonomie-, Manufactur- und mehr lesen >>>
dem sein Leib begraben werden sollte, und dem er darum auch sein Kleid überlassen wollte? Schrecklich! Ich schloß die Augen. Ich mehr lesen >>>
In der blühenden Hafenstadt Milet erstickt die Gegenwart der Götter unter Weihrauchwolken. Hier, wo Händler mit mehr lesen >>>
Der Wandrer, von der Heimat weit, Wenn rings die Gründe schweigen, Der Schiffer in Meereseinsamkeit, Wenn die Stern mehr lesen >>>
Auf dem Hügel, auf dem das Feuerholz aufgeschichtet war, spross die Wurzel eines Baumes und wuchs zu einem mehr lesen >>>
Und im Saale wogen heiter Die geschmückten Menschenwellen, Und die lauten Pauken wirbeln, Und es mehr lesen >>>
Das Leben froh geniessen, ist eine Kunst, gar werth, die Professorenweisheit, mehr lesen >>>
Eine der ersten Bedingungen zum Glücke ist ein Leben, in welchem die mehr lesen >>>
Jüngling! sei so ruchlos nicht, und leugne die Gespenster. Ich mehr lesen >>>
Die Kraniche sind zurück, die Seeadler fangen an, ihre mehr lesen >>>
Denn ohne Paß wäre es mir unmöglich gewesen, mehr lesen >>>
Dieser suchte den gesunkenen mehr lesen >>>
Ihr, die, die Rel'gion zu mehr lesen >>>
und Coteletten mehr lesen >>>
Ich mehr lesen >>>
Dresden liegt nicht mehr da, wo es einmal lag. Es hat sich verschoben, Schicht um Schicht, und nur an wenigen Stellen bricht die Vergangenheit noch wie ein rostiger Fleck durch das moderne Gewebe der Stadt. An einem solchen Ort beginnt diese Geschichte, dort, wo der Regen nicht nur nass macht, sondern durchlässig. Er wäscht den Firnis der Gegenwart ab und legt die Konturen von einer Geschichte frei, die nicht mehr da ist, aber doch unverkennbar präsent. Was, wenn ein ganzes Verkehrssystem einfach vom Erdboden verschwinden könnte, bis auf ein rostiges Stahlband unter dem Teer? Was, wenn ein Raum, der für Könige gebaut wurde, nicht umgenutzt, sondern ausradiert wurde, bis nur noch eine andere Mauerfuge davon zeugt? Diese Reise folgt keinen offiziellen Wegen, sondern den unsichtbaren Trassen und den stillen Brüchen im Stadtplan. Sie ist eine Suche nach dem, was fehlt. Nach dem Echo des Ratterns einer Bahn, die seit 1977 nicht mehr fährt. Nach dem Phantom eines königlichen Salons, in dem die Luft nach Macht und Kohleofen roch. Hier wird Geschichte nicht in Vitrinen bewahrt, sondern als Abwesenheit erfahren, als physisches Loch in der Realität. Doch nicht nur Steine und Schienen bewahren Geheimnisse. Die wahren Wächter sind manchmal lebendig. Eine Frau, deren Sorge einen prähistorischen Baum umgibt wie eine unsichtbare Barriere. Ein verbogenes Wrack am Bach, das die gewaltsame Geometrie eines Augenblicks für die Ewigkeit in Metall gegossen hat. Jeder Schritt auf diesem Spaziergang ist eine Konfrontation. Eine Konfrontation mit den stillen Ansprüchen der Dinge, mit den Rechten der Bäume und der Erinnerung der Backsteinwände. Die industriellen Giganten von einst sind zu leeren Hüllen aus Backstein geworden, aber ihr Herzschlag aus Rauch und Metall hallt im nassen Pflaster nach. Diese Erkundung ist mehr als ein Spaziergang. Es ist eine Archäologie der Jetztzeit. Eine Untersuchung dessen, wie sich Sedimente von Namen überlagern - von Sedelicz zu Niedersedlitz, von Killinger- zu Bahnhofstraße. Sie folgt der Frage, was eine Gemeinschaft zusammenhält, wenn die Fabriken schweigen, und was ein Viertel definiert, wenn seine ursprüngliche Bestimmung längst verraucht ist. Am Ende steht nicht eine Antwort, sondern eine verdichtete, gesammelte Stille. Eine Stille, die schwer in den nassen Kleidern hängt und aus lauter geflüsterten Geschichten besteht. Doch Vorsicht: Wenn Sie genau hinhören, zwischen den Tropfen und dem Verkehrslärm, werden Sie vielleicht das Klackern von Schienen hören, die es nicht mehr gibt, und das Flüstern von Kronen, die hier längst nicht mehr verweilen. Die Stadt hat ihre Geheimnisse nur vergraben, nicht vergessen. Und manchmal, an verregneten Nachmittagen, wachsen sie wieder an die Oberfläche. […] Mehr lesen >>>
Naht mir gar der Wächter der Geschichte, der ewige Kronos, Führt in des Alterthums graueste Ferne, zur Insel Rügen er mich. Zur Kumäischen Stadt die Stahlseile für […]
Drüben an der Missouri-Seite gab's Berge, hier bei uns nur dichte Waldungen, auch war drüben die fahrbarere Strecke des Stroms, so daß es für uns keine Gefahr gab, […]
Er ist dem Dort und Hier zugleich, der Erde nicht allein, beschieden. Hol uns den einen Glauben wieder, der auch nur eine Liebe kennt, dann schwebt mit ihm der Engel […]