Die Stadt besitzt eine
Dresden bei Nacht ist mehr als eine Ansammlung von barocken Fassaden und beleuchteten Brücken. Es ist ein Organismus aus Stein und Licht, der mit […] Mehr lesen
Mehr lesenschöner Lernen, motivierend und kreativ
Dresden bei Nacht ist mehr als eine Ansammlung von barocken Fassaden und beleuchteten Brücken. Es ist ein Organismus aus Stein und Licht, der mit […] Mehr lesen
Mehr lesenIn den tiefen Verliesen unter dem Pflaster einer Elbmetropole regiert eine Akustik, die kein menschliches Ohr jemals für möglich gehalten hätte. Es […] Mehr lesen
Mehr lesen
Schule und lernen Kleinanzeigen Anzeigen Lernen Lehren Fahren Lesen Sprachen Lernen ...
Dagegen ist aber auch unverkennbar, daß der Handel weder der einzige, noch der höchste Zweck in einem Staate sein darf; denn da Eigennutz des Einzelnen der wahre Grundtrieb des H-s ist, so wird in einem solchen Staate auch dieser leicht zum bewegenden Princip. Die Hauptthätigkeit des Handels besteht darin, die Güter der Zeit und dem Orte ihres Bedürfnisses zuzuführen, und somit bildet der Handel den Vermittler zwischen Nachfrage und Angebot.
In einer vergessenen Ecke der Welt, hinter einem rostigen Tor und unter dem Schleier wuchernder Ranken, beginnt eine Reise, die tiefer geht als bloße Neugier - sie führt ins Herz einer mehr lesen >>>
So bald der Mensch sich kennt, sieht er, er sei ein Narr; und gleichwohl zürnt der Narr, wenn man ihn also nennt. So bald der Mensch sich kennt, sieht er, er sei nicht klug; mehr lesen >>>
Johann Georg rüstete ein Heer von 11,000 Mann Fußvolk und 2000 Mann Reiterei und schickte, als Tilly nach der Eroberung Magdeburgs am 10. Mai 1631 in Kursachsen mehr lesen >>>
von zerklüftetem Berggrat in den lichtlos fahlen Morgenhimmel ragt ein Kreuz. Ueber dem Kreuz schwebt auf schweren, schwarzen Schwingen - wie ein mehr lesen >>>
Ich seufzte und tauche ein in eine Welt, in der die alten Regeln zerbrochen sind, in der Schule kein Ort mehr ist, sondern eine unendliche Reise mehr lesen >>>
Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das Nebelännlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich mehr lesen >>>
Der Elephant lief mit ziemlicher Schnelligkeit vorwärts und Kennedy griff nach seinem Carabiner. Er kam bald an eine Lichtung, mehr lesen >>>
Kommt dann ein Schmetterling geflogen, Fragst du, wo ist der Freund denn jetzt, mit dem ich oft Gespräch gepflogen, mehr lesen >>>
Das Nadelkissen bildete sich ein, mit dem Stachelschwein verwandt zu sein. Das Nadelkissen ist, wie wir mehr lesen >>>
Ja, Huck, sein das gewesen so! Alte Missus - was sein Miß Watson - hat sie arme Jim so viel mehr lesen >>>
Leisnig 1046 erstmals urkundlich erwähnt, war Leisnig im Mittelalter ein wichtiger mehr lesen >>>
Obgleich sich in Hinsicht auf den materiellen Fortschritt kaum ein Land mit mehr lesen >>>
Ergänzen Sie die Internetseite um eine Blogfunktion, können mehr lesen >>>
Stahl und Stein, ich segne dich. Ich sah die Träne im mehr lesen >>>
Wer übrigens einen Begriff davon haben will, mehr lesen >>>
Gegenstände aus, welche die Gondel mehr lesen >>>
Es war mal ein Ritter mehr lesen >>>
Doch der Schmerz mehr lesen >>>
Der mehr lesen >>>
Dresden bei Nacht ist mehr als eine Ansammlung von barocken Fassaden und beleuchteten Brücken. Es ist ein Organismus aus Stein und Licht, der mit einer langsamen, anderen Frequenz schlägt, sobald die Alltagsgeräusche verebben. In dieser Dämmerzone zwischen Feierabend und Mitternacht können Dinge passieren, die keiner Stadtplanung entspringen. Sie beginnen oft unscheinbar: mit einem Objekt, das plötzlich da liegt, als hätte es immer dazugehört, aber dessen Materialität nicht in die Gegenwart passt. Ein Brief ohne Herkunft, beschrieben mit einer Tinte, die nach Vergangenheit riecht, formuliert einen Auftrag, der weniger eine Einladung als eine unausweichliche Logik ist. Dies ist keine Geschichte über Stadttourismus oder historische Spurensuche im herkömmlichen Sinne. Es ist die Protokollierung einer Infektion der Wahrnehmung. Wer den Anweisungen folgt, betritt keine versteckten Räume hinter verschlossenen Türen, sondern stößt auf fundamentale Risse im Gefüge der Stadt selbst. Auf Asphalt gespritzte, lackrote Linien gehorchen nicht der Topografie, sie durchschneiden Bänke und Wände, als wären diese Illusionen. Sie sind Wegweiser in ein Dresden, das unter der Oberfläche des sichtbaren liegt - ein Palimpsest, bei dem eine Schicht der Realität gegen eine andere ausgetauscht werden kann. Die Reise führt in ein Antiquariat, das eher einem Archiv der verworfenen Möglichkeiten gleicht. Hier wartet kein klassischer Verbündeter, sondern ein Kurator dieser Zwischenschichten, ein Mann mit Händen, die zur Begutachtung ausliegen. Seine Gaben sind keine Erklärungen, sondern Werkzeuge: ein mechanisches Gerät, das keine Himmelsrichtung, sondern Störungen anzeigt. Es summt in der Tasche, ein stummer Hund, der an einer unsichtbaren Leine zerrt. Seine Vibration führt zu gewöhnlichen Hauswänden, die einen Sog ausüben, einen Zug der Aufmerksamkeit, hinter dem das Tieken eines Metronoms und das Kratzen einer Schallplattennadel wartet. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht darin, diese Korridore der Möglichkeit zu finden. Sie liegt in der Entscheidung, was von einem selbst zurückbleibt, wenn man ihnen wieder entspringt. Die Stadt zeigt danach ihr Zahnfleisch, ihre geometrischen Nahtstellen werden sichtbar, und der gewohnte Heimweg verwandelt sich in ein Feld latenter Zugänge. Es ist eine Krankheit der Perspektive, unheilbar und verlockend zugleich. Was wartet in diesen Rissen? Vielleicht die Wahrheit, die der Brief verspricht. Vielleicht aber auch nur die endgültige Gewissheit, dass die vertraute Welt die dünnste aller Häute ist, und dass etwas darunter auf das richtige Signal wartet, um durchzubrechen. Die Lichter am Flussufer erlöschen nach einem Plan. Jemand muss ihn nur lesen können. […] Mehr lesen >>>
In den tiefen Verliesen unter dem Pflaster einer Elbmetropole regiert eine Akustik, die kein menschliches Ohr jemals für möglich gehalten hätte. Es ist ein Ort, an dem die Luft nach jahrhundertealter Feuchtigkeit und dem metallischen Beigeschmack vergessener Geheimnisse riecht. Während die Bewohner oben ihrem geregelten Alltag nachgehen, vibriert im Verborgenen eine dunkle Partitur, die in den Fundamenten aus Sandstein geschrieben steht. Die Architektur selbst fungiert hier nicht als Schutzraum, sondern als ein gewaltiges, präzise gestimmtes Instrument, das darauf wartet, von einer unsichtbaren Macht gespielt zu werden. Jede Wölbung eines Bogens und jede Flucht einer Gasse scheint einer verborgenen Geometrie zu folgen, die darauf ausgelegt ist, Schallwellen in reine Energie zu verwandeln. Ein Mann, dessen Leben aus dem Einfangen flüchtiger Klänge besteht, stößt bei seinen nächtlichen Streifzügen auf ein Phänomen, das die Grenzen der Physik sprengt. Es beginnt mit einem feinen Zittern in den Zähnen, einem elektrischen Prickeln, das sich durch die Knochen bis ins Mark vorarbeitet. In den verlassenen Winkeln der Kanalisation entdeckt er Relikte einer Technik, die dort eigentlich gar nicht existieren dürfte. Wer hat diese Kupferleitungen verlegt, die direkt in das Herz der Brückenpfeiler führen? Und wer ist der Dirigent dieser lautlosen Symphonie, die allmählich das Gefüge der Materie zermürbt? Die Stadt hält den Atem an, während sich das Brausen zu einer physischen Last ausdehnt, die den Brustkorb einschnürt. Die Geister der Geschichte sind hier keine bloßen Erscheinungen, sondern Schwingungen, die im Beton gefangen sind. Mit jeder Verstärkung der Frequenz droht die Grenze zwischen dem Gestern und dem Heute zu zerreißen. Wenn die Resonanz den kritischen Punkt erreicht, an dem Stein wie Glas zersplittert, bleibt die Frage, was schwerer wiegt: die Last der Vergangenheit oder die Schwerkraft der Gegenwart. In einer einzigen, schicksalhaften Nacht im September erreicht die Spannung ihren Gipfel. Das Wasser der Elbe kräuselt sich in Mustern, die den Untergang prophezeien, während die Zeit selbst aus dem Takt gerät. Als der finale Ton schließlich das Schweigen bricht, gibt es kein Zurück mehr. Die Materie gehorcht nur noch einem Gesetz, das weit über das Verständnis der Statiker hinausgeht. Doch was geschieht mit jener letzten, klaren Botschaft, die aus den Trümmern emporsteigt, wenn das Echo erst verstummt ist? […] Mehr lesen >>>
Die schönsten Güter unsers irdschen Lebens, Liebe, du, und die Zufriedenheit Wem, Holde, ihr nicht lächelt, sucht vergebens Am Thron und in der Hütte Seligkeit. […]
Palmström nimmt Papier aus seinem Schube. Und verteilt es kunstvoll in der Stube. Und nachdem er Kugeln draus gemacht. Und verteilt es kunstvoll, und zur Nacht. […]
Wenn wir auf diesem eingeweichten Boden marschieren müßten, sagte er, würden wir uns in einem ungesunden Schmutz hinschleppen. Die Hälfte unserer Lastthiere wäre […]