Das Protokoll der
Tief unter dem modernen Glas und Stahl der Stadtverwaltung erstrecken sich andere, ältere Adern. Hier herrscht kein pulsierender Lärm des Alltags, […] Mehr lesen
Mehr lesenschöner Lernen, motivierend und kreativ
Tief unter dem modernen Glas und Stahl der Stadtverwaltung erstrecken sich andere, ältere Adern. Hier herrscht kein pulsierender Lärm des Alltags, […] Mehr lesen
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Quellenangaben:
Römische Kunst in Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Ein warmer Wind streicht über das eiserne Geländer der Brühlschen Terrasse, wo Licht und Schatten wie alte Bekannte umeinander kreisen und August der Starke einst seinen Daumen in das mehr lesen >>>
Transporte und Kurierdienst Europaweit mit PKW - LKW und Hänger Inhaber: Jens Großmann. Express Kurierdienst mit PKW, LKW und Hänger. Alle Preise in zzgl. MwSt. auf mehr lesen >>>
Bauherr: Eigenbetrieb Sportstätten- und Bäderbetrieb Dresden; Auftraggeber: Eigenbetrieb Sportstätten- und Bäderbetrieb Dresden; Gewerke: Elektrotechnik; mehr lesen >>>
Die Traktoren rollten durch die Straßen von Dresden, Hunderte von ihnen, alle mit demselben Ziel: Aufmerksamkeit erregen und Forderungen stellen. Die Bauern mehr lesen >>>
Der Osterzauber hält in Dresden Einzug und lädt zu einem besonderen Erlebnis im Fährgarten Johannstadt ein. Die milden Temperaturen lassen mehr lesen >>>
So mancher arme Tor hat dies erfahren Und unter diesen auch mein Lykoon. Er sucht' das wahre Glück in den Gefahren Des Krieges, in der mehr lesen >>>
Was mir das Höchste ist, das sing ich nicht; verschlossen bleibt des Herzens Heiligtum und seines Wesens keusches Siegel mehr lesen >>>
Der Jüngling bist du, der seit langer Zeit auf unsern Gräbern steht in tiefen Sinnen. Ein tröstlich Zeichen in der mehr lesen >>>
sagte er, indem er seinen Compaß zu Rathe zog; und kaum zweihundert Fuß von der Erde: Alles glückliche mehr lesen >>>
Du kühn mit Panthern scherzender Genius, schreit' hervor aus deinem Gebirg, wo spät der Eremit mehr lesen >>>
von Missuri! Auf deinen Wangen glänzt das Licht Schefag *), und dein Antlitz ist mehr lesen >>>
Ja, du bist elend, und ich grolle nicht; - Mein Lieb, wir sollen beide elend mehr lesen >>>
Vom Tode des Augustus bis ungefähr zum Anfang der Regierung mehr lesen >>>
Nun vermittelten Brandenburg und Hessen den 27. Jan. 1451 mehr lesen >>>
Geboren ward zu Bethlehem ein Kindlein aus dem mehr lesen >>>
Der Wunsch: Wenn ich, Augenlust zu mehr lesen >>>
Als wir hinaufkamen, mehr lesen >>>
rief Pencroff. mehr lesen >>>
Maximier mehr lesen >>>
Tief unter dem modernen Glas und Stahl der Stadtverwaltung erstrecken sich andere, ältere Adern. Hier herrscht kein pulsierender Lärm des Alltags, sondern das stetige, trockene Atmen der Vergangenheit. In endlosen Gängen aus Stahlregalen schlummern Akten, bedeckt mit dem feinen Grau des Vergessens. Die Luft schmeckt nach statischem Papier und kalter Erde. Dies ist das Gedächtnis der Stadt, ein Ort der reinen Ordnung. Doch in diesem perfekten System existiert ein Riss, eine Abweichung von der Karte, eine Kammer, die in keinem offiziellen Grundriss verzeichnet ist. Sie atmet einen anderen Duft aus: nach welkem Wachs, moderndem Holz und einer unheimlichen Süße, die an verwelkte Blumen auf alten Gräbern erinnert. Diejenigen, die hier arbeiten, sind Wächter dieser Stille. Sie folgen Protokollen, scannen Nummern, befriedigen historische Anfragen. Einer von ihnen stolpert an einem ganz normalen Tag über die Wahrheit. Es beginnt nicht mit einem Poltern, sondern mit einem fast zärtlichen, metallischen Klicken. Ein Regal gibt nach und offenbart einen Raum aus rauem Stein. In seinem Zentrum thront ein fremdartiger Aktenschrank, dessen Holz zu leben scheint. Und dann flüstert es. Eine Stimme ohne Schall, die sich direkt im Bewusstsein formt, gefüllt mit einer Geduld, die Jahrhunderte überspannt. Es ist die Stimme einer Bittstellerin, deren Fall seit dem Pestjahr 1347 auf Bearbeitung wartet. Dies ist kein einfacher Spuk. Es ist das systematische Versagen einer Obrigkeit, die beschloss, das Übernatürliche zu archivieren statt es anzuhören. Der Akt G ist kein einfacher Bestand, er ist ein Gefängnis für unerlöste Geschichten, ein Sarkophag für juristische Geister. Jede Schublade birgt eine erstickte Empörung, ein eingefrorenes Unrecht. Und die Wut über diese administrative Ignoranz hat sich angestaut wie Wasser hinter einem brüchigen Damm. Der zufällige Entdecker dieser Nische wird nun zum Zeugen, wie dieser Damm bricht. Er sieht, wie sich die gesammelte Frustration von sechshundert Jahren materialisiert und in die sterile Welt der Aktenordnung eindringt. Papierstürme fegen durch die Gänge, und in den wirbelnden Dokumenten erscheinen Gesichter. Die Geister fordern keine Rache. Sie fordern etwas viel Beunruhigenderes: eine ordentliche Sitzung. Sie bestehen auf die Einhaltung von Paragraphen, die die Welt der Lebenden längst übermalt hat. Was geschieht, wenn die unbequeme Wahrheit der Vergangenheit auf die bequeme Amtsstube der Gegenwart trifft? Kann eine Stadtverwaltung einen Geist wegen eines Hausstreits aus dem Mittelalter verklagen? Der Archivar, nun zum unfreiwilligen Vermittler zwischen zwei Welten erkoren, muss einen Weg finden, das Undenkbare zu tun: Er muss die Bürokratie dazu bringen, sich ihren eigenen Gespenstern zu stellen. Doch in den oberen Etagen, in Büros aus Licht und Macht, hat man bereits einen anderen Beschluss gefasst. Man will die Nische nicht öffnen, man will sie für immer versiegeln. Und dabei ist man bereit, weit mehr zu opfern als nur die Wahrheit. […] Mehr lesen >>>
Ein hurtiger Orkan heult mit den Morgendämmerung, die Höhepunkte wurden eingeschneit vom Schnee, das Licht wird vom Gestöber blind. Die Einsamen sollen, wie der […]
Ein musikalisches Programm für Ihre Geburtstagsfeier, niveauvoll und interessant für Ihre Gäste. Simple Live Musik unplugget oder als Band, in jedem Fall genau das […]
Man sieht sehr häufig unrecht tun, doch selten öfter als den Schuhn. Man weiß, daß sie nach ewgen Normen die Form der Füße treu umformen. Die Sohlen scheinen […]