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Ein uralter Bogen erhebt sich aus der Dunkelheit.

Der Dunkelbogen von Dissen – Geisterpfade in der Niederlausitz

Ein uraltes Artefakt ruht unter dem Moor von Dissen

Die Niederlausitz schläft, während der Nebel zwischen den Kiefern hängt wie vergessene Gedanken. In der Nähe von Dissen, wo das Wasser still steht und die Binsen raunen, liegt ein uralter Bogen unter dem Boden eines verwachsenen Schlossgartens. Man sagt, er sei dort vergraben worden, weil niemand ihn zu zerstören wagte.

Einst gehörte der Bogen einem Kriegerpriester der Czorneboh-Kulte. Seine Pfeile trafen nicht nur das Fleisch, sondern die Seele. Als der Kriegsgott selbst verschwand, blieben nur die Geister in der Waffe zurück. Und sie warteten.

Die Rückkehr des Suchenden

Tomaš, ein junger Jäger aus Burg im Spreewald, kehrt in das halb verfallene Gut seiner Ahnen zurück. Das Haus liegt am Rand eines Torfmoors nahe Dissen – ein Ort, den die Alten meiden. In der Familienchronik stößt Tomaš auf die Skizze eines „Schwarzen Bogens“, versehen mit dem Symbol des Czorneboh. Neugierig folgt er alten Spuren. Was er nicht weiß: Die Weiße Frau hat sein Kommen längst gespürt. Sie wandelt in den Ruinen, trauernd, aber wach.

Der erste Pfeil weckt die Geister

Als Tomaš den Bogen aus dem nassen Erdreich hebt, flackern Irrlichter über dem Moor. Eine Windböe flüstert einen Namen, den er nicht kennt. In dieser Nacht legt er einen einzigen Pfeil ein – und schießt.

In der Ferne, hinter den Bäumen, antwortet das Knacken trockener Äste. Die Lutki haben es gespürt. Und unter der Erde beginnt etwas Altes, sich zu rühren.

Flucht über die Geisterpfade

Der Bogen trägt einen Fluch. Wer ihn führt, sieht nicht nur die Welt der Lebenden. Tomaš sieht plötzlich Licht, wo keines sein dürfte. Schatten, wo nichts steht. Die Mittagsfrau erscheint in der Mittagshitze, stellt ihm Rätsel – die er gerade noch löst. Und nachts klopfen die Lutki an sein Fenster, warnen und tuscheln. „Zurück!“, flüstern sie. „Zurück, bevor der Nix dich holt!“

Aber Tomaš will wissen, wer die Geister ruft. Und warum sie ihn kennen.

Ein alter Name, ein uraltes Ritual

Im Archiv des verlassenen Klosters von Neuzelle entdeckt er den Namen Bogomir, einen Zauberer aus der Frühzeit, der den Bogen mit den Seelen Gefallener geladen hatte. Der letzte Pfeil wurde nie abgeschossen. Der Bogen wartet darauf, sein Werk zu vollenden.

Zwischen Moos und Pergament findet Tomaš Hinweise auf einen Ort: die „Tränenquelle“ unterhalb des Czorneboh-Berges. Dort begann einst der Kult. Dort, sagen die Legenden, könne der Fluch gebrochen werden.

Begleiter aus Schatten und Licht

Auf dem Weg zur Quelle erscheinen ihm Gestalten. Die Weiße Frau, die über ihn wacht. Der Wassermann, der ihm ein altes Amulett überreicht. Baba Jaga, die in einer umgestürzten Scheune lebt, nennt ihn „Pfeilkind“ und warnt ihn: „Du hast das Gleichgewicht gestört. Nur wenn du beide Götter rufst, Czorneboh und Bieleboh, wird der Schatten weichen.“

Doch wie ruft man Götter, die selbst vergessen wurden?

Das Duell unter dem Steinbogen

Am Fuß des Czorneboh erhebt sich ein halb zerfallener Torbogen – alt wie der Glaube, brüchig wie das Versprechen der Zeit. Hier wartet der letzte Geist: Svantovit, der Kriegsbote, der durch den Pfeil erneut zum Leben gerufen wurde.

Tomaš spannt den Bogen. Doch bevor er schießt, steckt er das Amulett in die Kerbe des Bogens – wie es Baba Jaga sagte. Die Luft knistert. Licht bricht durch die Wolken. Und dann zerbricht der Bogen.

Der Wind trägt Stimmen fort. Der Boden verstummt. Und das Moor zieht sich zurück.

Ein neuer Weg für die Niederlausitz

Tomaš kehrt zurück. Ohne Bogen, aber mit Blicken, die tiefer sehen. In Dissen spricht man wieder von Irrlichtern – doch sie führen nun zu alten Kultstätten, nicht ins Verderben. Die Lutki erscheinen mit kleinen Gaben. Und auf der neuen Webseite über slawische Mythologie, die Tomaš ins Leben ruft, liest man bald:

„Es gibt Orte, an denen Vergangenheit und Gegenwart einander berühren. Die Niederlausitz ist einer davon.“


Mit herzlichem Dank und einem Blick von vergessenen Pfaden im Herzen der Niederlausitz,
Ihr Spurenfinder auf den dunklen Schattenpfaden zwischen Mythen und Moor.

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Der geneigte Leser möge Nachsicht üben, dass wir nicht im Einzelnen benennen, welche Orte, Namen oder Kultstätten sich im Laufe der vergangenen Jahrhunderte, durch Kriege, politische Umbrüche, soziokulturelle Verschiebungen oder sprachliche Reformen verschwanden, veränderten oder in Vergessenheit gerieten. Vieles lebt nur noch in Geschichten, Andeutungen oder zwischen den Zeilen weiter.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag im Nebel zwischen Torf und Legende.

– Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen
– Lausitzer Volksüberlieferungen und Mythen, gesammelt in sorbischen Siedlungen
– Meyers Konversations-Lexikon, 3. Auflage 1874–1884
– Wikipedia – Die freie Enzyklopädie (Artikel zu Czorneboh, Bieleboh, Lutki, Irrlichtern u. a.)
– Sammlung sorbischer Märchen und Sagen (Domowina Verlag)
– Archivmaterial aus dem Kloster Neuzelle (Legendenübersicht 19. Jh., teilweise öffentlich zugänglich)

indische Producte in der Lausitz  wo sie Waren gegen Gold und Silber eintauschen 452

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Stellen Sie sich vor, von den Piraten schon etwas entfernt, bemerkte ich mit meinem Fernrohr mehrere Inseln im Südosten. Steht in salzzerfressenes Pergament gekritzelt. Sie liegt versteckt in einem Turmzimmer, wo der Geruch von altem Holz und trockenem Meer die Luft füllt, ein Ort, den die Zeit vergessen ist. Hier regieren keine Menschen, sondern Erinnerungen an Schiffe, die nie ankamen, und Küstenlinien, die sich dem festen Blick verweigern. Dies ist die Welt, die eine Frau betritt, nicht ahnend, dass das Erbe, das sie antritt, keine simple Sammlung alter Papiere ist, sondern ein aktives Rätsel. Ein Rätsel, das atmet, sich verwandelt und sie auffordert, alles zu hinterfragen, was sie über Vergangenheit und Wirklichkeit zu wissen glaubt. Im Herzstück dieses Archivs des Absurden liegt ein Satz Karten, der jede Logik verspottet. Sie zeigen dieselben Koordinaten, dieselbe Insel - und doch ein völlig anderes Eiland. Mal schmal wie eine Klinge, mal rund wie ein Schild, als würde das Land selbst träumen und im Schlaf seine Gestalt verändern. Ein antikes Fernrohr daneben scheint nicht in die Ferne, sondern in die Tiefe der Zeit zu blicken und flüstert von einem Kapitän, der vor Jahrhunderten etwas Unmögliches sah: eine Insel, die vor seinen Augen morphte, gekrönt von einem rätselhaften Feuer. Dies ist kein Zufall, sondern die Spur. Eine Spur, die direkt in die gepflegten Büros und auf die glänzenden Segelyachten einer mächtigen Familie führt, für die dieses Geheimnis kein Märchen, sondern ein streng gehütetes Familieneigentum ist. Was geschieht, wenn man ein vergessenes Ritual wiederbelebt? Wenn man ein uraltes Feuer auf einem einsamen Felsen entfacht, nicht um zu wärmen, sondern um ein Signal zu senden? Die Antwort ist kein lauter Knall, sondern ein viszerales Echo, ein Schimmer am Horizont, der genauso schnell verschwindet, wie er auftaucht. Es ist der Moment, in dem eine akademische Suche zur existenziellen Jagd wird. Plötzlich geht es nicht mehr um kartografische Fehler, sondern um eine verborgene Agenda. Warum würde jemand über Generationen hinweg die Existenz eines Ortes leugnen und gleichzeitig akribisch dokumentieren, wie man ihn ruft? Welche Angst - oder welche Gier - ist groß genug, um ein ganzes Stück Welt unsichtbar machen zu wollen? Die eigentliche Frage, die in der salzigen Luft hängt, ist jedoch viel verstörender: Sucht man nach einem verlorenen Stück Land oder nach einem verlorenen Stück Selbst? Die letzte Karte gibt einen Hinweis. Sie ist keine nüchterne Seekarte, sondern eine zarte, liebevolle Zeichnung aus der Innenperspektive - die Insel, wie man sie sich erträumt, nicht wie man sie vermisst. Vielleicht, so die beunruhigende Ahnung, findet man am Ende dieser Reise durch Logbücher und Lügen keinen Schatz aus Gold, sondern den Abglanz der eigenen Sehnsucht. Und vielleicht ist das gefährlichste Feuer nicht das, das auf einem Felsen brennt, sondern das, das es entfacht, wenn man erkennt, dass einige Geheimnisse nicht bewahrt werden wollen, um beschützt, sondern um gefunden zu werden. Wären Sie bereit, das letzte Signal zu geben? […] Mehr lesen >>>


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