Im Zauberspiegel blieb
Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem […] Mehr lesen
Mehr lesenschöner Lernen, motivierend und kreativ
Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem […] Mehr lesen
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Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten hinausging, erstarrte jeder Atemzug zu Eis. Ein Zeuge, gezeichnet von einer unerklärlichen Angst vor dem Wesen des Blutes, hatte sich hier verkrochen, nachdem sein Blick auf eine grausame Tat gefallen war. Die Schatten zwischen den Buchsbäumen draußen schienen nun Geheimnisse zu hüten, dunkle Geheimnisse, die sich im schummerigen Licht des Zimmers hinter ihm zu materialisieren begannen. Alles konzentrierte sich auf ein einziges Objekt, einen scheinbar gewöhnlichen Spiegel an der Wand. Dann betrat sie den Raum. Minka. Ihre Schritte waren leicht, fast tänzelnd, ein seltsamer Kontrast zu der Last, die der Raum jetzt trug. Sie blieb vor dem Spiegel stehen, eine kaum merkliche Falte bildete sich auf ihrer Stirn. Ihre Worte fielen in die Stille wie Steine in einen tiefen Brunnen. Woher kam das Blut auf dem Zauberspiegel. Sie sagte es zu sich selbst, eine Frage, die in der schwülen Luft hing. Mit methodischer Sorgfalt wischte sie die rote Spur weg, ihr Tun war routiniert, fast gleichgültig. Sie setzte sich, begann ihre Locken zu flechten, und ein leises Summen erfüllte den Raum. Es war eine Melodie der Befriedigung, der Freude über ein vollbrachtes Werk. Hinter der Gardine erstarrte der versteckte Beobachter. Seine Angst war ein lebendiges Ding geworden, das ihm die Kehle zuschnürte. Ein stummer, verzweifelter Wunsch formte sich in seinem Geist, ein Flehen an das gläserne Orakel. Der Spiegel möge schweigen. Minka ging, und mit ihr das Summen. Eine bleierne Stille blieb zurück. Langsam, mit zitternden Knien, trat der Zeuge aus seinem Versteck. Sein Blick suchte die spiegelnde Fläche, die nun klar und blank schien, ein trügerisches Fenster in eine normale Welt. Doch die Normalität zerrann. Tief aus dem Inneren des Spiegels, aus einer unsichtbaren Quelle, quoll ein Tropfen hervor. Er war rubinrot und lebendig. Er breitete sich aus, ein sich langsam öffnendes Auge, und begann herabzurinnen. Instinktiv griff eine Hand nach dem Taschentuch, ein Versuch, diese Offenbarung zu tilgen. Die Berührung war der Funke. Die gesamte Fläche verwandelte sich in ein einziges Feld aus blutiger Nässe. Und aus diesem roten Schleier, als würden sie aus einer anderen Sphäre hervortreten, blickten zwei Gesichter. Sie waren totenbleich, vom Leben verlassen, doch ihre Blicte waren durchdringend und gegenwärtig. Das eine Gesicht war das Minkas, aber es war nicht das der summenden Frau. Es war ein Abbild der letzten Wahrheit. Neben ihm, untrennbar verbunden, das Antlitz des Jünglings, dessen Schicksal besiegelt worden war. Sie schauten direkt auf denjenigen, der sie sah. In diesem Moment brach die Welt des Beobachters zusammen. Ein Schrei, roh und voller absoluten Entsetzens, löste sich aus seiner Brust. Die Flucht war kein Akt des Willens, sondern ein tierischer Reflex. Hinaus in den Garten, in die scheinheilige Ruhe der Rosen. Doch die Frage brannte sich ein, tiefer als jede Angst. Was hatte der Spiegel wirklich gesehen. Was wusste er. Und wem würde er […] Mehr lesen >>>
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