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Mehr lesenschöner Lernen, motivierend und kreativ
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Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen aus den Katakomben der Vorstellungskraft,
Ihr reisender Erzähler zwischen Zeichenblatt und Wahnsinn.
*Der geneigte Leser möge verzeihen, dass wir nicht erwähnen, wie viele talentierte Schüler, skizzenhafte Lehrpläne und namenlose Werke im Verlauf von Jahrhunderten zwischen den Mauern der Römischen Schule verschwanden, verwischt oder schlichtweg aus dem kollektiven Gedächtnis radiert wurden. Die Geschichte vergisst gern, was ihr zu nahe kommt.
Quellenangaben:
Inspiriert von einem vergilbten Skizzenbuch ohne Namen, gefunden in einer verstaubten Bibliothek.
Deutschlandfunk Kultur – Genie und Wahnsinn: Künstler und die Psyche
Kunstforum – Zeichnungen als Spur der Anwesenheit
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Es stand ein Mann am Siegestor, der an ein Weib sein Herz verlor. Schaut sich nach ihr die Augen aus, in Händen einen Blumenstrauß. Zwar ist dies nichts Besunderes. Ich aber ich mehr lesen >>>
Der bleiche Heinrich ging vorbei, Schön Hedwig lag am Fenster. Sie sprach halblaut: Gott steh' mir bei, Der unten schaut bleich wie Gespenster! Der unten erhub sein Aug' in mehr lesen >>>
Wer gekränkt ist, liebt zu hassen, und ins Unglück ist verliebt, wer, vom holden Glück verlassen, seiner Trauer sich ergibt. Du liebst in dem Heiligtume deiner mehr lesen >>>
Die Wolken zerstreuten sich am Montag und ein angenehmer Wind wehte frisch durch den jungen Morgen. Die Erde erschien den Reisenden ganz durchduftet. Lange mehr lesen >>>
Doch nur erfülle deine Pflichten! – Tu jeder Gutes, was er kann, Und hat er recht und brav getan: So wird Gott jenseits gnädig richten. Den mehr lesen >>>
murmelte der Seemann; ich kann aufpassen, so viel ich will, und finde doch Nichts, was sich der Mühe des Bückens lohnte! Nur mehr lesen >>>
Das ist's, woran ich kranke: Wie fest auch Sinn und Rat - ach, stets ist der Gedanke mir größer als die Tat! - Mag ich in mehr lesen >>>
speziell der Königin, und als der Kronprinz erfuhr, daß man davon wisse", war er beflissen durch Versicherungen mehr lesen >>>
Ich fragte meine Schöne: Wie soll mein Lied dich nennen? Soll dich als Dorimene, als Galathee, als mehr lesen >>>
Die Mutter eilte bald dir nach in himmlischem Triumf, Sie war die Erste in der neuen Heymath bey mehr lesen >>>
und auf dem Trümmerschutt des alten London fiel ihm die Aufgabe zu, ein neues London mehr lesen >>>
Und die im Tal verderben In trüber Sorgen Haft, Er möcht sie alle werben Zu mehr lesen >>>
Zum Garten im blühenden Hag, komm, liebliche Sängerin, wieder, mehr lesen >>>
Ein Reiter durch das Bergtal zieht, Im traurig stillen mehr lesen >>>
Erfreuet alle Sinnen, in jede Brust, gießt ein mehr lesen >>>
Natur, Du Wesenmutter, nimm in Dein mehr lesen >>>
Während des Nachmittags mehr lesen >>>
Das Land mehr lesen >>>
Ein mehr lesen >>>
Dresden, Silvester. Ein unerschrockener Spaziergänger trotzt den warnenden Vorhersagen von Sturmböen und macht sich auf den Weg durch die Innere Neustadt in Dresden. Doch das erwartete Eis blieb aus, ersetzt durch eine unnatürliche, schwere Wärme, die an der Haut klebt wie ein schlechtes Gewissen. Über der barocken Ordnung der Neustadt hängt eine Vorahnung, kein Wintermärchen. Sie materialisiert sich in den leeren Bierdosen, die an Haltestellen metallene Todesmärsche tanzen, und in den Warnungen auf den Bildschirmen, die von einem Sturm mit einem viel zu sanften Namen künden. Dies ist die Kulisse für einen Gang, der kein Flanieren mehr ist, sondern ein Abtasten der eigenen Heimat auf Risse. Ein Protokoll des Verfalls und der falschen Fassaden. Der Weg führt durch eine Stadt, die sich als Doppelgängerin entlarvt. Laternen kämpfen mit archaischer Flamme gegen die elektrischen Kronen, die alles in kaltes Licht tauchen. Ein monumentaler, goldener Herrscher blickt von seinem Ross nicht mehr triumphierend, sondern mit der starren Wachsamkeit eines Gefangenen auf die Szenerie. Und mitten im Treiben steht ein Riesenrad still, ein erstarrtes Skelett gegen den fahlen Himmel - ein Sinnbild, das seine Bedeutung verloren hat. Wer achtet noch auf das Karussell, wenn der Boden selbst ins Wanken gerät? Die wahren Mysterien liegen im Detail: in der chirurgischen Präzision, mit der ein Brunnen seiner zweiundsiebzig Wasseradern beraubt wurde, ein Akt der Zerstörung ohne Wut, nur mit kalkulierter Leere. In den gleißenden Buchstaben des Stadtnamens, die Touristen anziehen wie Motten das Licht, während sich wenige Schritte entfernt die Wunden der Gemeinschaft auftun. Und vor allem in dem Gefühl, das mit jedem Schritt wächst: dass der kommende Sturm nicht das eigentliche Unwetter ist. Die eigentliche Störung ist bereits da, sie hat sich in den Asphalt gesickert, in das warme Bier, in die suchende Leere der Blicke. An diesem Abend wird nicht nur ein Jahr verabschiedet. Es wird etwas zurückgelassen, eine Spur, die am Morgen vielleicht schon von einem neuen, noch befremdlicheren Bild übermalt sein wird. Was bleibt, wenn die Feier vorbei und der letzte künstliche Lichtbaum erloschen ist? […] Mehr lesen >>>
Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt; Das war aus dem Tempel Jehovas geraubt. Und der König ergriff mit frevler Hand Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand. […]
Die Bestrebungen der Liberalen in Deutschland, deren Ziel auf Herstellung einer einheitlichen deutschen Centralgewalt mit Volksvertretung und einheitlicher […]
Lütt Ursel, Lütt Snursel, wat snökerst du rum? Di steit din lütt Näs wull na Appel un Plumm. Lütt Ursel, Lütt Snursel, din Näs is mann Spann, doch is datn Näs […]