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Posted by Admin on  14.03.2010 18:15 Uhr
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Reise nach Brobdingnag Drittes Kapitel 3

Vaterland, See-und Landkriege, Religionsspaltungen und politischen Parteien

Die Königin fand so viel Behagen an meiner Gesellschaft, daß sie ihr Mittagsmahl nicht ohne mich halten konnte. Ein Tisch für mich nebst einem Stuhl wurde auf die Tafel gesetzt, wo Ihre Majestät speiste, und Glumdalclitch stand auf einem Schemel nahe bei meinem Tische, um mir zu helfen und aufzuwarten. Ich hatte ein vollständiges Silberservice von Schüsseln und Tellern sowie anderen Gerätschaften, das im Verhältnis zum Service der Königin nicht größer war als Spielzeug der Art, wie ich es in London bei einem Kaufmann zur Möblierung eines Puppenhauses gesehen habe. Meine liebe Wärterin verwahrte diese Geräte in ihrer Tasche, und zwar in einer kleinen silbernen Schachtel, und reichte sie mir beim Essen, sobald ich ihrer bedurfte, nachdem sie zuvor von ihr selbst gereinigt worden waren. Niemand speiste mit der Königin als die zwei königlichen Prinzessinnen, wovon die eine sechzehn und die andere dreizehn Jahre und einen Monat alt war. Ihre Majestät legte gewöhnlich ein Stück Fleisch auf meine Schüssel, das ich mir selbst zerschnitt, und sie fand Vergnügen daran, mich so in Miniatur essen zu sehen; sie selbst (und sie hatte wirklich nur einen schwachen Magen) nahm auf einen Bissen so viel in den Mund, wie zwölf englische Pächter in einer Mahlzeit nicht essen können, ein Umstand, der mir anfangs sehr abstoßend vorkam. Sie pflegte den Flügel einer Lerche, Knochen und Fleisch, mit den Zähnen zu zerreißen, obgleich er neunmal größer war als der eines gemästeten welschen
Hahnes; ihre Bissen Brot waren sogar so groß wie ein Dreigroschenlaib. Sie trank aus einem goldenen Becher, und bei jedem Schluck eine Menge, die dem Umfang eines Bierfasses gleichkam. Ihr Messer war so lang wie eine auf dem Stiel geradegebogene Sense. Löffel, Gabel und anderes Gerät zeigten dasselbe Verhältnis. Wie ich mich erinnere, war ich einst neugierig, eine Tafel bei Hofe zu sehen, und Glumdalclitch trug mich deshalb zu einer hin, bei der ein Dutzend dieser ungeheuren Messer und Gabeln in Bewegung gesetzt wurden. Ich muß aber gestehen, daß ich zuvor nie einen so furchtbaren Anblick gesehen habe.

Es ist Hofsitte, daß der König, die Königin und die königlichen Prinzen beider Geschlechter an jedem Mittwoch, der, wie gesagt, in Brobdingnag als Sonntag gilt, in den Zimmern des Königs, dessen Gunst ich in hohem Maße erlangt hatte, zusammen speisen; dann wurden mein kleiner Stuhl und Tisch ihm zur Linken neben einem Salzfaß hingestellt. Dieser Fürst fand viel Vergnügen an meiner Unterhaltung und erkundigte sich nach den Sitten, der Religion, den Gesetzen, der Regierung und der Gelehrsamkeit in Europa, worüber ich ihm dann einen so vollständigen Bericht abstattete, wie es mir möglich war. Sein Verstand war so klar und seine Urteilskraft so ausgezeichnet, daß er sehr verständige Bemerkungen über alles, was ich sagte, äußerte. Ich bemerke jedoch, daß ich einmal über mein geliebtes Vaterland, unsere See-und Landkriege, unsere Religionsspaltungen und politischen Parteien sehr weitläufig sprach; da aber wirkten die Vorurteile seiner Erziehung so stark, daß er mich auf seine rechte Hand nahm, herzlich auflachte, mir mit der anderen Hand einen sanften Schlag gab und mir die Frage vorlegte, ob ich Whig oder Thory sei. Dann wandte er sich zu seinem Premierminister, der mit einem weißen Stabe ehrerbietig hinter seinem Stuhle stand (dieser Stab war so lang wie der Hauptmast des englischen Linienschiffes "Royal Sovereign"), und sagte, wie verächtlich doch die Menschengröße sein müsse, da solche Diminutivinsekten wie ich sie nachahmen könnten. Ja, ja, sagte er, diese Geschöpfe haben gewiß ihre besonderen Titel und Rangunterschiede; sie bringen kleine Nester und Kaninchenbaue zustande, die sie Häuser und Städte nennen; sie paradieren mit Kleidern und Equipagen; sie lieben, kämpfen, zanken, betrügen und verraten. In dieser Weise sprach er längere Zeit, während ich voll Unwillen die Farbe wechselte, als ich mein edles Vaterland, so ausgezeichnet durch Künste und Waffen, die Geißel Frankreichs und die Gebieterin Europas, den Sitz der Tugend, Frömmigkeit, Ehre, Wahrheit, den Stolz und den Neid der Welt, so verächtlich behandeln und verlästern hörte. Da ich mich nun aber nicht in der Lage befand, Beleidigungen zu rächen, so begann ich nach reiflicher Überlegung zu begreifen, daß ich überhaupt nicht beleidigt sei. Weil ich nämlich schon mehrere Monate an den Anblick und das Gespräch mit diesen Leuten gewöhnt war und jeden Gegenstand, worauf mein Blick fiel, nach seiner verhältnismäßigen Größe betrachtete, so war der Schauder, den ich zuerst wegen ihrer Größe empfand, so weit verschwunden, daß ich eine Gesellschaft von englischen Lords und Damen in vollem Putz zu sehen glaubte, die auf die feinste Weise ihre Rollen im Sichbrüsten, Verbeugen und Schwatzen spielten. Um die Wahrheit zu reden, ich kam mehreremal in Versuchung, über sie ebenso zu lachen, wie der König nebst seinen Großen über mich spottete. Auch konnte ich es nicht unterlassen, über mich selbst zu lächeln, wenn die Königin mich auf ihrer Hand vor einen Spiegel hielt, so daß unsere beiden Gestalten in voller Größe von diesem wiedergegeben wurden; nichts hätte dann so albern sein können wie ein Vergleich zwischen uns, und es schien mir wirklich, meine Gestalt sei um mehrere Grade zusammengeschrumpft.

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Sprachalarmierungsanlage FDE SYSCOM 2000 - SYSCOM electronic GmbH - Dresden

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Sprachalarmierungsanlage (SAA) FDE SYSCOM 2000 - Prozessorgesteuertes Alarmierungs- und Informationssystem für Notfallsituationen in mehrgeschossigen Häusern gemäß der Hochhausbaurichtlinie. Wahlweiser Betrieb im Kontroll- bzw. Durchsagemodus, gezielte Alarmierung und Information der Bewohner in den Wohnungen in Alarmierungsgruppen, Alarmierung mittels Übertragung eines Wecktones 15 s, Ankündigung einer Information durch Übertragung eines Aufmerksamkeitsgongs, Information durch: Zwei fest gespeicherte Durchsagetexte, wahlweise abrufbar, einen Text, von der Feuerwehr im Ereignisfall frei speicher- und abrufbar, operative Durchsage der Feuerwehr über ein dynamik gesteuertes Mikrofon, Schalldruck der Durchsagebox in den Wohnungen > 90 dB, akustische Kontrolle mittels Telefonhörer, geräteinterne Notstromversorgung bei Netzausfall > 2 Std. durch wartungsfreie Akkus, Selbstkontrolle der Übertragungswege innerhalb der ausgewählten Alarmierungsgruppe und selektive Störungsanzeige (Nr. der Wohnung) am Anzeigeteil, Zuordnung jeweils eines kurzschlussfesten Verstärkers zu einem Lautsprecher, Mißbrauchschutz, Bedienung nur durch die Feuerwehr, vandalismusgeschützte Gehäuseausführung, staub- und spritzwassergeschützt nach IP 55, alle Gerätefunktionen mit einem Steuerteil auswählbar und sofortige Darstellung der gewählten Funktion, kontrollierbar an einem Anzeigeteil, Plausibilitätskontrolle, serielle Schnittstelle.

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Fisch Zschornak in Dresden seit 1950 - Dresdens ältestes Fischunternehmen

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Neben einem großem Seefischangebot, unter anderem echter Lachs, Thunfisch, Heilbutt, Kabeljau, Seelachs, Schellfisch, Schollen, Rotbarsch und Heringe, welches fangfrisch innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung steht werden auch in großer Vielfalt Süßwasserfische aus heimischen Gewässern und aus Übersee angeboten unter anderen Forellen, Saibling, Lachsforelle und Karpfen, Buntbarsch und Welsfilet, Krustentiere und Schalentiere. Feiner frischer Fisch wird in der familieneigenen Räucherei nach althergebrachten Verfahren geräuchert und so ein Genus für Jung und Alt. Um einen reibungslosen Betriebsablauf zu gewähren, beschäftigt der Unternehmer acht Mitarbeiter und bildete seit 1991 18 Azubis aus. Alle Salate werden in Handarbeit und gesundheitsbewusst ohne Konservierungsstoffe unter Einsatz von leichter Sahne-Joghurt-Remo hergestellt. Die integrierte Fisch-Grillbar wurde mit einem alten Fischkutter mit Sitzgelegenheiten und liebevoll ausgesuchten alten originalen maritimen Gegenständen wie Galionsfiguren, Schiffslampen, Maschinentelegrafen, Kompass und vielen mehr ausgestattet.

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Bildungsurlaub bzw. Ferienkurse.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Für Interessenten, die außerhalb Dresdens bzw. im Ausland leben und sich während ihres Urlaubs bzw. ihrer […]

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Schwerpunktthemen bei der.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Satzbauregeln (Syntax) - Bildung von positiven und negativen (verneinten) Aussagesätzen und Fragesätzen, […]

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Business English for Companies /.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In der Regel haben Firmenseminare für Business English unserer Sprachschule folgende Schwerpunktthemen: […]

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Schwerpunktthemen der.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Grundlagen des Satzbaus (Aussagesätze, verneinte Sätze, Fragen etc.), Fragewörter, Pronomen, Gebrauch der […]

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Das Profil unserer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die auf dem Gebiet der Nachhilfe tätigen Lehrkräfte unseres Lernstudios sind überwiegend junge Absolventen […]

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Wirtschaftsenglisch,.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wirtschaftsenglisch / Business English kann an unseren Sprachschulen sowohl im Einzeltraining als auch im […]

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Nachhilfe und Schülerhilfe durch.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Effektive, individuelle Nachhilfe Einzelnachhilfe durch qualifizierte und hochmotivierte Nachhilfelehrer […]

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